FORSCHUNG, STUDIUM

Sechs Fragen an Schirin Hanf

Seit November 2021 arbeitet Schirin Hanf als Juniorprofessorin am Institut für Anorganische Chemie  des KIT. Hanf absolvierte ihren Bachelor und Master an der Universität Leipzig. Ihr Weg führte dann über die Universität Cambridge, wo sie ihre Doktorarbeit schrieb, in ein Postdoc-Zentrum der BASF SE in Heidelberg. Seit 2020 forscht Schirin Hanf  am KIT, erst als Nachwuchswissenschaftlerin und nun als Juniorprofessorin in den Bereichen der Molekülchemie und Katalyse.

An meinem Fach faszinieren mich …

Hanf: …die Vielfalt und die Unberechenbarkeit des Faches Chemie. Jeder Tag und jede Reaktion ist neu und bunt, und selten ist etwas vorhersehbar. Da kommt im Alltag einer Chemikerin einfach keine Langeweile auf!

Welche Entdeckung oder Erfindung würden Sie gerne noch machen?

Hanf: Ich würde gerne zu Ansätzen einer nachhaltigeren, zirkulären Wirtschaft beitragen. Das schließt alle Konzepte ein, die zu mehr Ressourceneffizienz führen. Ich hoffe, dass wir mit unserer Katalysatorforschung damit schon auf einem guten Weg sind.

Was vermissen Sie aus Ihrer Studienzeit am meisten?

Hanf: Die Unbeschwertheit des Studienalltags. Außerdem vermisse ich sehr die praktische Arbeit im Labor, für die ich leider momentan immer weniger Zeit finde.

Meinen Studierenden rate ich …

Hanf: Finden Sie ein Studienfach, das Sie begeistert und motiviert.

Welche Chancen sehen Sie in der hybriden Lehre bzw. Online-Lehre im Vergleich zur Präsenzlehre?

Hanf: Mehr Flexibilität sowohl für Studierende als auch für Lehrende. Obwohl ich zugeben muss, dass mir persönlich lehren und auch lernen in Präsenz einfach mehr Spaß macht, da ich die direkte Interaktion mit den Studierenden und deren Feedback sehr schätze.

Welche Superkraft hätten Sie gerne?

Hanf: Zeitreisen steht ganz oben auf meiner Liste.

Text: Sofia Grötzinger
Foto: Markus Breig

Donnerstag, 10. März, 2022
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Geschrieben von: Gastautor