GESICHTER, RAUSGESCHAUT

Hochschulgruppe: Hyperloop geht an den Start

Zusammen die Zukunft der Mobilität verändern, das ist die Vision der neuen Hochschulgruppe mu-zero HYPERLOOP. Wer sich für hohe Geschwindigkeiten und innovative Verkehrssysteme interessiert oder gerne mal in der Werkstatt schraubt, ist hier genau richtig.

Text: Carola Mensch
Fotos: mu-zero Hyperloop; Magali Hauser, KIT

Von München nach Hamburg in 45 Minuten? Das könnte eines Tages möglich sein – wenn die Vorstellung von mu-zero HYPERLOOP Wirklichkeit wird. Die Studierenden der neu gegründeten Hochschulgruppe folgen dabei den Spuren des SpaceX-Gründers Elon Musk. Dieser stellte 2013 das Konzept für das Hochgeschwindigkeitstransportmittel vor. „Der Hyperloop besteht aus einem Röhrensystem, in dem Teilvakuum herrscht“, erklärt Olaf Dünkel, einer der beiden Initiatoren. „Durch die Röhren gleiten mit Passagieren besetzte Kapseln. Aufgrund des geringen Luftwiderstands können diese enorm hohe Geschwindigkeiten erreichen.“

Das Konzept vereine die Vorteile verschiedener Mobilitätssysteme. „Der Hyperloop erreicht in Theorie die gleichen Geschwindigkeiten wie ein Flugzeug. Da die Röhren jedoch durch Pfeiler gestützt auf dem Boden installiert sind, spart das System die Zeit und die Energie, welche für das Erreichen der Flughöhe nötig wäre. Damit ist der Hyperloop viel effizienter.“

Haben eine Vision: die Mitglieder der Hochschulgruppe mu-zero HYPERLOOP. (Foto: Magali Hauser, KIT)

Zusammen mit Studierenden aller Fächer will das Team von mu-zero HYPERLOOP verschiedene Fragestellungen bearbeiten. „Wir wollen herausfinden, ob ein Hyperloop wirklich realisierbar und ökonomisch ist“, sagt Olaf. Das erste Ziel ist der Bau eines etwa 1,5 Meter langen Prototypen einer Passagierkapsel. „Unser Fokus liegt zunächst auf dem Antrieb und dem Schwebekonzept der Kapsel“, erklärt Mitgründer Leonhard Döring. Mit dem fertigen Prototypen wollen die Studierenden im kommenden Jahr an einem internationalen Wettbewerb teilnehmen. Unterstützt wird die neue Hochschulgruppe inhaltlich von verschiedenen Instituten des KIT. Zudem steht das Team in engem Kontakt mit Unternehmen aus der Industrie. Die beiden Gründer wollen mu-zero HYPERLOOP dauerhaft am KIT einrichten. Interessierte Studierende können über die Webseite www.mu-zero.de oder über Social Media Kontakt mit der Gruppe aufnehmen.

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Donnerstag, 6. August, 2020
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