Studierende sitzen vor ihren Lernmaterialien auf dem Boden.

 STUDIUM

Neu an der Uni und überfordert?

Studienanfang, zum ersten Mal auf sich allein gestellt, keine Lehrerinnen oder Lehrer, die sagen, wo es langgeht. Wer im ersten Semester etwas überfordert ist, hat viele Möglichkeiten, sich Unterstützung zu holen. Beate Kühn, die am KIT das Netzwerk Studienstart koordiniert, erläutert, wohin sich Studierende wenden können.

7. Oktober, 2021  

Eine Studentin sitzt am Schreibtisch vor Ihrem Computer und überprüft das von ihr konstruierte Bauteil.

 STUDIUM

Beim Konstruieren in den Kopf schauen

Wer etwas bauen möchte, muss zuerst konstruieren. Aber wie entwerfen die Konstruierenden ihre Bauteile? Markus Döllken, wissenschaftlicher Mitarbeiter am IPEK – Institut für Produktentwicklung des KIT, will diese Fragen beantworten, indem er Fachleuten, aber auch Studierenden bei der geistigen Arbeit gewissermaßen in den Kopf blickt.

30. September, 2021  

 UNTERSEITEN

So ein Blech!

Joscha Mertens, Masterand im Maschinenbau, erlebte die Workshops von Markus Döllken in zwei Rollen. Als Studierender nahm er im März 2021 an Döllkens Studie zur Blechkonstruktion teil. Konstruieren war für ihn nichts Neues: „Eigentlich habe ich mein ganzes Studium mit Konstruktion verbracht. Aber mit Blech hatte ich davor noch nie gearbeitet, das war für mich völlig neu.“ Eine Stunde dauerte die Studie. Das hieß für ihn, zunächst eine Datenschutzerklärung ausfüllen, denn kleine Kameras, die unten am Monitor angebracht waren, sollten seine Augenbewegungen beobachten. Das habe er allerdings gar nicht so richtig mitbekommen, erzählt Mertens. Mit Döllkens Konstruktionsmethode als Hilfestellung sollte er an einer Konstruktionsaufgabe arbeiten: Einen Blechwinkel, ursprünglich aus fünf Teilen bestehend, optimieren – also mit weniger Teilen, weniger Schweißnähten und weniger Biegekanten konstruieren.

Für Mertens stand im Vordergrund, die Aufgabe gut zu lösen und zu beweisen, dass er es konnte. Die Ergebnisse des Eyetrackings fand er zwar interessant, aber für sein Vorgehen nicht wesentlich. Insgesamt habe er ein bisschen über Blechkonstruktion mitgenommen, aber wirklich intensiv habe er sich erst später damit beschäftigt, resümiert er. In seiner Masterarbeit ergab sich dann aber wieder eine Zusammenarbeit mit Markus Döllken.

„Ich fand es spannend, weil ich schon damals in der Studie gemerkt habe, dass ich von Blechkonstruktion wenig Ahnung habe“, erzählt er. Zusammen mit Döllken bereitete er Anfang Juli selbst einen Workshop vor. Auch ihm geht es in seiner Arbeit darum, durch Beobachten und Interpretieren der praktischen Konstruktionsarbeit Verbesserungen zu erzielen. Allerdings geht er methodisch einen anderen Weg als Döllken. Dazu ließ er die Studierenden im Workshop die verschiedenen Versionen ihrer Konstruktionsaufgabe speichern, um die Änderungen zwischen den Versionen zu analysieren. Die Idee: Durch die Änderungen lässt sich feststellen, wo es gewissermaßen regelmäßig hakt. Diese Erkenntnisse sollen dann in die Konstruktionsmethode von Döllken münden, um beim Konstruieren an entscheidender Stelle unterstützen.

30. September, 2021  

Valentin Mattis steht im Schutzanzug mit FFP2-Maske und Schutzvisier auf der Terasse des Seniorenheims und schaut in die Kamera.

 GESICHTER, RAUSGESCHAUT

„In der Pflege läuft sehr viel falsch“

Ein Jahr später hätte er vielleicht gezögert, aber im März 2020 wollte Valentin Mattis, Student der Wirtschaftsmathematik am KIT, einfach nur helfen. Daher folgte er einem Aufruf des Brettener Oberbürgermeisters und erlebte in einem Seniorenheim eine Welt, die er bis dato nicht gekannt hatte.

2. September, 2021  

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 CAMPUS, GESICHTER, RAUSGESCHAUT

Helfen in Corona-Zeiten

kahilft.de heißt die Webseite, die Hilfesuchende mit Helferinnen und Helfern zusammenbringt, gewissermaßen ein virtuelles Schwarzes Brett, an das man seine Gesuche und Angebote heften kann. An einer Hotline nehmen die Initiatoren außerdem an drei Tagen für jeweils zwei Stunden Anfragen persönlich entgegen.

9. Juli, 2020  

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 GESICHTER

Informatik ist mehr als Programmieren

Wann entscheidet man sich eigentlich, wo die Reise beruflich hingehen soll und warum? Anja Exler, heute promovierte Informatikerin mit Mann und zwei Kindern, erlebte als Fünfjährige auf dem Schoß ihres Großvaters den entscheidenden Aha-Effekt. Beide blickten auf einen PC, Windowsversion 3.1.

27. Januar, 2020  

 GESICHTER

Die grüne Stimmenkönigin

Zoe Mayer hat noch viel vor – im politischen wie im akademischen Leben: Im Mai ist die Wirtschaftsingenieurin als Stimmenkönigin zum zweiten Mal in den Karlsruher Gemeinderat eingezogen, ihre zweite Amtsperiode will sie als Dr. Zoe Mayer abschließen und dafür sorgen, dass das Klimaschutzkonzept der Grünen eine Mehrheit im Kommunalparlament bekommt.

5. August, 2019  

 CAMPUS, GESICHTER

Sechs Fragen an Frank Dehn

Er würde gerne in die Vergangenheit reisen, um ein paar Dinge anders zu machen und – dann in die Zukunft, um zu sehen, ob es funktioniert hat. Aber jetzt ist er erst einmal in der Gegenwart, und die lautet seit 2018 Karlsruher Institut für Technologie. Dort ist Frank Dehn Professor für Baustofftechnologie und Leiter des Instituts für Massivbau und Baustofftechnologie, Abteilung Baustoffe und Betonbau.

4. Februar, 2019  

 ARBEITSWELT, GESICHTER, RAUSGESCHAUT

„Was ich tue, soll Sinn ergeben“

Ihr Anfahrtsweg ist idyllisch und ihr Arbeitsort auch: Seit März kurvt die YIN- und KIT-Alumna Stefanie Betz dreimal pro Woche von Freiburg hoch zum Schwarzwaldort Furtwangen, um an der dortigen Hochschule Sozioinformatik zu lehren.

28. Januar, 2019  

 CAMPUS, GESICHTER, RAUSGESCHAUT

Ein bisschen Mathe – ein bisschen Tschakka

Es ist ein gutes Gefühl, etwas verstanden zu haben. Und ein noch besseres, jemandem beim Verstehen zu helfen. Wer es ausprobieren möchte, dem kann Christina Klauda vom Verein Studenten für Kinder Karlsruhe e.V. (SfKa) ein Angebot machen: Der Verein sucht immer potenzielle Nachhilfelehrerinnen und -lehrer, die sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche unterrichten – in allen Fächern, besonders in Deutsch.

14. Januar, 2019