Licht an: Simon, Lukas und Luca haben sich ein System ausgedacht, wie Studierende Lernräume besser nutzen können.

 CAMPUS & MEHR, STUDIUM

Nicht meckern – machen! Studenten-Trio bringt Dynamik in Lernräume

Muss in der KIT-Bib eigentlich immer still gearbeitet werden? Nein, müsste nicht, meinen Lukas Dierolf, Luca Dilger und Simon Maier. Die Zeiten haben sich geändert. Es spricht einiges dafür, dass sie recht haben.

18. August, 2022  

Raphael Pesch posiert für ein Selfie in seinem Labor.

 CAMPUS & MEHR, STUDIUM

Masterarbeit am MIT: Was Eigenes machen

pesch@mit.edu: Diese Mailadresse ist 1 200 US-Dollar wert. Zum Glück musste Raphael Pesch nicht selbst zahlen, sondern sein Institut vor Ort. Aber eigenes Geld, viel Vorbereitungszeit und den Mut es auszuprobieren brauchte er, um am Department of Mechanical Engineering des Massachusetts Institute of Technology (MIT) seine Masterarbeit machen zu können.

28. April, 2022  

 CAMPUS & MEHR

Angewandtes Maschinenbaustudium: Safran-Ernteroboter Oscar

Safran ist eines der teuersten Gewürze der Welt. Aufwendig müssen die Blüten des Safrankrokusses geschnitten und vorsichtig die drei zarten Blütenstempel von Hand ausgezupft werden. Das studentische Start-up Safran Matters hat das Ganze automatisiert. Mit ihrem Ernteroboter Oscar wollen die Nachwuchs-Gewürzfarmer das rote Gold zukünftig anders und besser ernten.

3. März, 2022  

 STUDIUM

Mit Frühstudium zum Doppelabschluss

Gleichzeitig Abitur und Bachelor, geht das? Ja, geht. Benjamin Wolba hat’s an der Uni Dresden gemacht. Dank Frühstudium, aber auch durch viel Begeisterung für die Sache, Effizienz, harte Arbeit und optimale Unterstützung in Schule und Uni.

27. Januar, 2022  

Porträt von Surya Ruff.

 FORSCHUNG, STUDIUM

Vom Kellnern zum Forschungsblog

Eigeninitiative und das Glück, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein, verhalfen Surya Ruff zu einem Hiwi-Job im Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS), aber vor allem zu einem astreinen Einstieg in echte Forschungsarbeit. Geld verdienen und eine Menge Praxiserfahrung für das spätere Berufsleben mitnehmen, die Soziologie-Studentin der Hochschule Koblenz-Landau schlug zwei Fliegen mit einer Klappe.

17. Dezember, 2021  

Studierende sitzen vor ihren Lernmaterialien auf dem Boden.

 STUDIUM

Neu an der Uni und überfordert?

Studienanfang, zum ersten Mal auf sich allein gestellt, keine Lehrerinnen oder Lehrer, die sagen, wo es langgeht. Wer im ersten Semester etwas überfordert ist, hat viele Möglichkeiten, sich Unterstützung zu holen. Beate Kühn, die am KIT das Netzwerk Studienstart koordiniert, erläutert, wohin sich Studierende wenden können.

7. Oktober, 2021  

Eine Studentin sitzt am Schreibtisch vor Ihrem Computer und überprüft das von ihr konstruierte Bauteil.

 STUDIUM

Beim Konstruieren in den Kopf schauen

Wer etwas bauen möchte, muss zuerst konstruieren. Aber wie entwerfen die Konstruierenden ihre Bauteile? Markus Döllken, wissenschaftlicher Mitarbeiter am IPEK – Institut für Produktentwicklung des KIT, will diese Fragen beantworten, indem er Fachleuten, aber auch Studierenden bei der geistigen Arbeit gewissermaßen in den Kopf blickt.

30. September, 2021  

 CAMPUS & MEHR

So ein Blech!

Joscha Mertens, Masterand im Maschinenbau, erlebte die Workshops von Markus Döllken in zwei Rollen. Als Studierender nahm er im März 2021 an Döllkens Studie zur Blechkonstruktion teil. Konstruieren war für ihn nichts Neues: „Eigentlich habe ich mein ganzes Studium mit Konstruktion verbracht. Aber mit Blech hatte ich davor noch nie gearbeitet, das war für mich völlig neu.“ Eine Stunde dauerte die Studie. Das hieß für ihn, zunächst eine Datenschutzerklärung ausfüllen, denn kleine Kameras, die unten am Monitor angebracht waren, sollten seine Augenbewegungen beobachten. Das habe er allerdings gar nicht so richtig mitbekommen, erzählt Mertens. Mit Döllkens Konstruktionsmethode als Hilfestellung sollte er an einer Konstruktionsaufgabe arbeiten: Einen Blechwinkel, ursprünglich aus fünf Teilen bestehend, optimieren – also mit weniger Teilen, weniger Schweißnähten und weniger Biegekanten konstruieren.

Für Mertens stand im Vordergrund, die Aufgabe gut zu lösen und zu beweisen, dass er es konnte. Die Ergebnisse des Eyetrackings fand er zwar interessant, aber für sein Vorgehen nicht wesentlich. Insgesamt habe er ein bisschen über Blechkonstruktion mitgenommen, aber wirklich intensiv habe er sich erst später damit beschäftigt, resümiert er. In seiner Masterarbeit ergab sich dann aber wieder eine Zusammenarbeit mit Markus Döllken.

„Ich fand es spannend, weil ich schon damals in der Studie gemerkt habe, dass ich von Blechkonstruktion wenig Ahnung habe“, erzählt er. Zusammen mit Döllken bereitete er Anfang Juli selbst einen Workshop vor. Auch ihm geht es in seiner Arbeit darum, durch Beobachten und Interpretieren der praktischen Konstruktionsarbeit Verbesserungen zu erzielen. Allerdings geht er methodisch einen anderen Weg als Döllken. Dazu ließ er die Studierenden im Workshop die verschiedenen Versionen ihrer Konstruktionsaufgabe speichern, um die Änderungen zwischen den Versionen zu analysieren. Die Idee: Durch die Änderungen lässt sich feststellen, wo es gewissermaßen regelmäßig hakt. Diese Erkenntnisse sollen dann in die Konstruktionsmethode von Döllken münden, um beim Konstruieren an entscheidender Stelle unterstützen.

30. September, 2021  

Valentin Mattis steht im Schutzanzug mit FFP2-Maske und Schutzvisier auf der Terasse des Seniorenheims und schaut in die Kamera.

 STUDIUM

„In der Pflege läuft sehr viel falsch“

Ein Jahr später hätte er vielleicht gezögert, aber im März 2020 wollte Valentin Mattis, Student der Wirtschaftsmathematik am KIT, einfach nur helfen. Daher folgte er einem Aufruf des Brettener Oberbürgermeisters und erlebte in einem Seniorenheim eine Welt, die er bis dato nicht gekannt hatte.

2. September, 2021  

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 CAMPUS & MEHR

Helfen in Corona-Zeiten

kahilft.de heißt die Webseite, die Hilfesuchende mit Helferinnen und Helfern zusammenbringt, gewissermaßen ein virtuelles Schwarzes Brett, an das man seine Gesuche und Angebote heften kann. An einer Hotline nehmen die Initiatoren außerdem an drei Tagen für jeweils zwei Stunden Anfragen persönlich entgegen.

9. Juli, 2020  

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