GESICHTER, STUDIUM

Sechs Fragen an Florian Bernlochner

Über Schweden, Deutschland, Kalifornien führte in sein Weg zum Genfer Teilchenbeschleuniger CERN, wo er hautnah die Entdeckung des berühmten „Gottesteilchens“ miterlebte: “Es war eine extrem spannende Zeit während der Entdeckung des Higgsteilchens am CERN zu sein und an einem der Entdeckungskanäle zu arbeiten”, beschreibt er seine Erfahrungen dort. Seit November 2017 ist der gebürtige Schweizer Florian Bernlochner Professor für Experimentelle Teilchenphysik am KIT. Zuletzt leitete der Teilchenphysiker an der Universität Bonn eine Emmy Noether-Nachwuchsgruppe.

Fotos: Amadeus Bramsiepe
Text: Regina Link

 

Was wollten Sie als Kind werden?
Oh, viele Dinge, zum Beispiel Geheimagent, Polizist, Archäologe, Feuerwehrmann. Und nach dem Gymnasium war es dann plötzlich Physiker.

 

Mit wem würden Sie gerne mal einen Tag lang den Job tauschen?
Mit Elon Musk — und am liebsten an dem Tag, an dem er beschlossen hat, sein Auto am Mars vorbeizuschießen 😉

 

Vorausgesetzt, Sie hätten alle Möglichkeiten, was würden Sie erfinden?
Natürlich eine Maschine, mit der man alles Mögliche erfinden kann.

 

Wie hat sich seit dem Studium Ihre Welt verändert?
Der technologische Fortschritt hat die Welt durchaus verändert. Als ich 20 war, träumten wir von Tablett-PCs und bauten die ersten Wireless LANs auf. Heute ist das alles selbstverständlich.

 

Was vermissen Sie aus Ihrer Studienzeit am meisten?
Die Möglichkeit, mich ungezwungen für einige Zeit mit einer einzigen Sache zu beschäftigen. Heute habe ich oft weniger Zeit.

 

Vollenden Sie den Satz: Die Studierenden von heute…
… sollten ihre Studienzeit genießen und versuchen, möglichst viele Erfahrungen zu sammeln. Ich bin heute sehr dankbar für die vielen Erfahrungen und Erlebnisse, die ich zum Beispiel mit Erasmus und mit Arbeit in der Fachschaft sammeln konnte.

Montag, 2. Juli, 2018
  GESICHTER, STUDIUM


Regina Link

Geschrieben von: Regina Link