CAMPUS

„Sämtliche Befürchtungen aus dem Weg räumen können wir nicht“

Eine anonym verfasste Titelgeschichte in einem Fachjournal, eine Petition betroffener Studierender und Beschäftigter, Protestplakate der Ende 2016 umgesiedelten Wirtschaftswissenschaftler, eine hitzige Personalversammlung und jede Menge mediales Begleitrauschen – die PCB-Debatte des Jahres 2019 wurde am KIT, irgendwie passend zu dem “dreckigen” Baustoff selbst, überwiegend außerhalb der diskursiven Komfortzonen ausgetragen. Drei leitende Akteure in Sachen PCB und eine Studierende haben für clicKIT und das Mitarbeitermagazin KITdialog nun ein Fazit der Debatte gezogen – und dabei das ein oder andere Gerücht zerstreut. 

Fotos: Markus Breig, Magali Hauser
Text: Justus Hartlieb


Wie haben Sie die letzten Wochen in Sachen PCB erlebt?
Michael Ganß: Zuerst möchte ich sagen, dass ich großes Verständnis habe, wenn Mitarbeitende und Studierende bei dem Thema besorgt sind. Für Betroffene geht es um die eigene Gesundheit, da ist es sehr verständlich, dass es großen Informations- und Kommunikationsbedarf gibt. Befremdlich an der Debatte fand ich, dass sie nach außen getragen worden ist – zum Teil unter Verwendung veralteter und falscher Angaben.
Gerhard Frank: Dass es so turbulent geworden ist, liegt meiner Meinung nach vor allem daran, dass bei PCB die Welt der Normen und Grenzwerte und das Bedrohungsgefühl von Individuen aufeinanderprallen. Es ist schwer, beides miteinander ins Lot zu bringen. Der Artikel im Laborjournal hat da mehr Schaden als Nutzen angerichtet, zumal er auch unzutreffende Angaben enthielt. Als KIT-Sicherheitsbeauftragter stehe ich zu hundert Prozent dahinter, dass das KIT alles tut, um die Gesundheit der Nutzerinnen und Nutzer sicherzustellen. Und zwar unabhängig von Geld und Aufwand.
Andrea Stahl: In unseren arbeitsmedizinischen Beratungen für Mitarbeiter und Studierende habe ich die Verunsicherung, die die PCB-Debatte ausgelöst hat, hautnah mitbekommen. Vor kurzem war eine junge Mitarbeiterin bei mir, die sich aufgrund der bisherigen Informationen keine Sorgen gemacht hatte, nach der letzten Personalversammlung aber doch verunsichert war und eine Blutuntersuchung wünschte.

Welche Perspektive haben Sie als Studentin auf das Thema?
Rebecca von Kuk: Also zunächst mal wurde bei uns, im Physik-Hochhaus und im Physik-Flachbau, ja die Raumluftbelastung gemessen. Als die ganzen Zeitungsartikel erschienen, kannten wir die Messergebnisse bereits. Speziell das Laborjournal wurde in der Fachschaft eher mit Humor aufgenommen. Schockiert war jedenfalls niemand. Als Fachschaft versuchen wir, auch die anderen Studierenden möglichst gut auf dem Laufenden zu halten, zum Beispiel durch Hinweise auf Infoveranstaltungen.

Eine tragende Rolle in der Debatte spielt ja, wie PCB kommuniziert wird. Welche Defizite sehen Sie da, was sollte sich ändern?
Stahl: Die Verschärfung kam meines Erachtens auch durch unzureichenden Informationsfluss in Richtung Studierende zustande, die über die üblichen Wege offenbar nicht vollständig erreicht werden. Wir können bei diesem Thema aber keine zwei Lebenswelten – hier Beschäftigte, dort Studierende – nebeneinander haben.
Ganß: Schon zu Beginn der Debatte haben wir verstanden, dass wir unsere Kommunikation zu PCB weiter schärfen müssen. Zunächst mal geht es darum, bei diesem komplexen und emotionalen Thema noch mehr Transparenz und damit Vertrauen herzustellen, das ist meiner Meinung nach das Wichtigste. Auch sollte schneller und zielgruppenorientierter kommuniziert werden. Was wir an Informationen und Hilfen anbieten, muss betroffene Mitarbeiter und Studierende auch wirklich erreichen.

“Erklären, erklären, erklären“: Michael Ganß, Vizepräsident des KIT für Wirtschaft und Finanzen, setzt sich für mehr Transparenz und Kommunikation ein.

Was hat diese Analyse in der Zwischenzeit bewirkt?
Ganß: Ich selbst bin auf die kritische Öffentlichkeit zugegangen – in der letzten Personalversammlung, in Einzelgesprächen mit Professoren sowie in einem langen Interview mit den Badischen Neuesten Nachrichten. Parallel wurden die PCB-Seiten des Karlsruher Informationssystems Sicherheit zu einem Informationsportal ausgebaut. Kontinuierlich und ausführlich wurde darüber hinaus im zentralen Intranet des KIT berichtet, teilweise auch auf dem Studierendenportal. Weitere Maßnahmen sind in Vorbereitung – im Rahmen der 2016 eingerichteten und von mir fortgeführten „PCB Task Force“ und gemeinsam mit den betroffenen Bereichen und KIT-Fakultäten. Noch für dieses Jahr bereiten wir eine große Informationsveranstaltung für alle interessierten Mitarbeitenden und Studierenden vor.
Von Kuk: Eine verbesserte PCB-Informationspolitik würden die Studierenden natürlich auch begrüßen. Auch hatten wir den Eindruck, dass unsere Lehrenden nicht so gut informiert sind, wie sie es gerne wären. Da kommen dann leicht Verschwörungstheorien auf. Zum Beispiel, dass betroffene Mitarbeiter sich kostenlos medizinisch untersuchen lassen können, Studierende aber nicht. Inzwischen weiß ich, dass das nicht stimmt, man hat das aber so gehört.

Auf welche Situation ist die jetzige Debatte eigentlich gestoßen? Wo steht das KIT im Umgang mit dem Bauschadstoff PCB?
Frank: Da muss man mindestens zwei Jahre zurückgehen, als 2017 die vier Kollegiengebäude am Schloss kurzfristig geschlossen wurden. Dieser Vorgang hat sozusagen für Alarmbereitschaft gesorgt. Im selben Jahr wurde vom VBA, dem Amt für Vermögen und Bau des Landes Baden-Württemberg, ein dreistufiges PCB-Screening sämtlicher Gebäude des Campus Süd veranlasst. Dieses Screening steht vor dem Abschluss. Im Ergebnis reden wir von acht Gebäuden, die Auffälligkeiten zeigen. Für den Campus Nord ist die Beauftragung eines ähnlichen Screenings im Gange.

Gibt es am Campus Nord so etwas wie einen Anfangsverdacht?
Frank: Einen Anfangsverdacht – wenn man ihn so nennen will – gibt es prinzipiell bei allen Gebäuden, die Mitte des letzten Jahrhunderts gebaut worden sind. Es gibt zwar keine konkreten Hinweise, ob und in welchen Gebäuden eine Belastung vorliegen könnte, doch sicher können wir nicht sein. Genau aus diesem Grund wird das systematische Screening nun durchgeführt.

Am Campus Süd haben wir es also, ohne die Kollegiengebäude, mit acht PCB-belasteten Gebäuden zu tun?
Frank: So ist es. Das heißt, dass in diesen Gebäuden Raumluftwerte über dem Vorsorgewert für Gesamt-PCB von 300 Nanogramm pro Kubikmeter Luft ermittelt worden sind. Die zehnmal höheren Interventionswertewerden auch bei diesen acht Gebäuden bei weitem nicht erreicht. Nachweislich besteht keinerlei Gesundheitsgefährdung, auch nicht für Schwangere. Um alle Nutzerinnen und Nutzer zu schützen, lokalisieren wir gemäß den Richtlinien die Quellen und ergreifen vorsorglich expositionsmindernde Maßnahmen wie systematisches Lüften und Reinigen. Mittelfristig werden die Quellen, zum Beispiel alte Deckenplatten, auch beseitigt.
Stahl: Unter den betroffenen Gebäuden gibt es mit dem Physik-Flachbau und dem Chemie-Flachbau zwei, in denen teilweise auch Überschreitungen des Richtwertes für PCB 118 festgestellt worden sind. Unter dem Sammelbegriff PCB verbergen sich ja 209 Varianten. Und PCB 118 hat die Funktion eines Markers für jene PCB, die ähnliche Eigenschaften wie Dioxine haben.

„Da kommen leicht Verschwörungstheorien auf“: Rebecca von Kuk arbeitet an ihrem Master in Physik und engagiert sich in verschiedenen Studierenden-Gremien.

Was entgegnen Sie jenen, die das Messverfahren in Frage stellen, weil nicht in jedem Raum gemessen wird und nicht bei hochsommerlichen Temperaturen? Was jenen, die die Gefährdungsbeurteilungen unklar finden, insbesondere für anfällige Personen?
Ganß: Die Haltung des Präsidiums ist, dass wir mehr Transparenz in diese Verfahren reinbringen müssen. Wir müssen erklären, erklären, erklären. Auch können wir im laufenden Prozess dazulernen, etwa im Umgang mit Betroffenen. Was wir nicht können: An den in Deutschland üblichen Richtlinien, Verfahren und Vorgaben vorbei etwas machen, um sämtliche Befürchtungen aus dem Weg zu räumen.
Frank: Was die Messmethode betrifft: Wir können davon ausgehen, dass darin allen Aspekten Rechnung getragen wird, auch den immer wärmeren Sommern. Leicht zu vermitteln ist das jedoch nicht, schließlich werden für die Ermittlung der Jahresmittelwerte nur Messungen im Temperaturbereich 18 bis 25 Grad berücksichtigt. Obwohl man weiß, dass bei höheren Temperaturen auch die PCB-Werte steigen. Im Juni, bei den letzten Messungen, haben wir bei deutlich über 25 Grad gemessen. Auch diese Werte werden natürlich aufgezeichnet und veröffentlicht, das ist uns wichtig.

Wird in Deutschland woanders anders gemessen?
Frank: Nein, das sind die allgemein gültigen Messvorschriften nach VDI. Da steht auch drin, dass mindestens acht Stunden vor Messung eine Stoßlüftung durchgeführt wird und dass danach Türen und Fenster mindestens acht Stunden geschlossen bleiben. Mit dem Gutachter und dem Bauamt haben wir vereinbart, zusätzlich noch Messungen unter realen Bedingungen durchzuführen. Mit diesen Werten werden wir nicht arbeiten können, aber wir können sie neben die idealisierten Werte stellen.
Von Kuk: Das Messen oder Nicht-Messen bei hohen Temperaturen hat auch bei den Studierenden für Irritationen gesorgt. Häufig sitzen wir mehr als 10 Stunden im Physik-Hochhaus oder im Physik-Flachbau, und das wird bei den Chemikern nicht anders sein. Vor allem im Hochhaus kratzen wir nicht selten an 35 Grad. So ist teilweise der Eindruck entstanden, dass man eher zu Zeiten misst, bei denen man davon ausgehen kann, dass keine Richtwerte überschritten werden.

Wie stellen sich vor diesem Hintergrund die Ergebnisse der Hitze-Messungen im Juni dar?
Frank: Hinsichtlich des Vergleichs der Messwerte vom Juni mit denen von April oder November treten starke Schwankungen auf. Während bei manchen Messungen gar keine Erhöhung festgestellt werden konnte, wiesen andere Räume bei den Sommermessungen fünfmal so hohe Werte auf. Im Mittel kann man etwa von einer Verdoppelung bis Verdreifachung der Raumluftkonzentrationen ausgehen. Bei Temperaturen von 30 Grad oder mehr sind noch deutlich höhere Werte zu erwarten.

Wie stichhaltig finden Sie die Kritik an der Auswahl der vermessenen Räumlichkeiten?
Frank: Man kann sicherlich doppelt so viele Räume messen, man kann theoretisch auch alle Räume messen. Die Frage ist, ob das zweck- und verhältnismäßig ist. Den Ansatz, in einem Gebäude die Räume mit den mutmaßlich höchsten Konzentrationen zu messen, halte ich weiterhin für richtig.

Kann denn jemand, so wie er eine individuelle Blutuntersuchung macht, seinen individuellen Raum überprüfen lassen? Zum Beispiel, wenn er sich unwohl fühlt oder relevante Vorerkrankungen hat?
Frank: Einen Bedarf anmelden kann jeder. Man sollte aber schon fragen, wie zweckmäßig das jeweils ist. Vorgekommen ist es aber. Da gab es den Fall einer Schwangerschaft, bei der der Vorgesetzte gesagt hat, für seine Gefährdungsbeurteilung benötigt er die Raumluftwerte des Büros. Da haben wir das gemacht.

„Acht Gebäude, die Auffälligkeiten zeigen“: Dr. Gerhard Frank ist Sicherheitsbevollmächtigter des KIT und leitet die Stabsstelle Sicherheit und Umwelt.

Was ist mit Gebäuden, die für Vorsorgemaßnahmen nicht oder nur bedingt geeignet sind?
Von Kuk: Im Physikhochhaus etwa kann man die Fenster nur kippen. Und wenn mal ein Fenstergriff kaputt ist, kommt jemand und schraubt den ab. Dann kann man das Fenster gar nicht mehr öffnen.
Ganß: Also das sind Dinge, für die wir sinnvolle Routinen entwickeln müssen. In enger Zusammenarbeit mit dem Amt für Vermögen und Bau, welches ja Eigentümer der Gebäude am Campus Süd ist.

Was sagen Sie den Wirtschaftswissenschaftlerinnen und Wirtschaftswissenschaftlern, die Ende 2016 an den Kronenplatz umziehen mussten und kürzlich öffentlich gefragt haben, wie es mit den Kollegiengebäuden weitergeht?
Ganß: Wo die Wirtschaftswissenschaften in Zukunft untergebracht werden, ist etwas, das die Betroffenen zurecht bewegt, und in der “Task Force PCB” kümmern wir uns darum. Mein aktueller Stand ist, dass die Kollegiengebäude saniert werden. Das ist aber noch auf der Schiene der Bauverwaltung Baden-Württemberg. Die Bedarfsanmeldung des KIT – und damit der Plan, die Wirtschaftswissenschaften in die Pavillons zurückkehren zu lassen – ist jedenfalls getätigt. Erster Schritt ist, dass das Bauamt in der Task Force berichtet, wie sich die Ergebnisse der Probesanierung hinsichtlich der PCB-Problematik darstellen. Bis zum Abschluss dieses Prozesses, das heißt bis zu einer Wiedernutzung, werden allerdings voraussichtlich etwa vier Jahre vergehen.

Was ist eigentlich so schwierig daran, die PCB-Quellen in einem Gebäude herauszuholen und durch unbedenkliche Materialien zu ersetzen?
Frank: Bauleute pflegen auf so was zu antworten: „Halbe Sanierungen gibt es nicht“. Man kann kleinteilige Veränderungen machen, aber wegen der sogenannten Sekundärbelastung zahlreicher anderer Gebäudeteile läuft das leider meist auf Aktionismus hinaus. 

Welche Sanierungsperspektive haben dann die betroffenen Gebäude?
Ganß: Wir sind auf dem Weg, die Gebäude in die Sanierungsplanung einzubringen. In dem dahinter stehenden Verwaltungsprozess befinden wir uns in der ersten Phase, der Bemessung. Der zweite Schritt ist die Bedarfsanmeldung. Dann folgt eine Machbarkeitsstudie, dann die Bauunterlage, dann die Haushaltseinstellung, dann die Durchführung. Auch hier sollten wir von einem Zeitraum von vier bis sechs Jahren ausgehen. Falls kurzfristig sogenannte Kappungsmaßnahmen ergriffen werden müssen, wird dies jedoch zeitnah geschehen.

Würde es schneller gehen, wenn das KIT Bauherr wäre?
Ganß: Ja, aber die Randbedingungen müssten stimmen. Wenn man bedenkt, dass eine Maßnahme wie die Sanierung der Physikgebäude locker 40 bis 50 Millionen Euro kostet, müssen wir mit dem Land über eine aufgestockte und flexible Finanzausstattung sprechen, die auch eine Aufstockung der Bauabteilung umfassen müsste.

Sie haben darauf hingewiesen, dass in den betroffenen Gebäuden keine Gesundheitsgefährdung besteht, auch nicht für Schwangere. Warum gibt es dann „Achtung PCB!“-Aushänge?
Frank: Ich weiß, dass das zunächst schwer nachvollziehbar ist. Zielgruppe dieser Aushänge sind Personen, die individuell, das heißt aufgrund einer individuellen Empfindlichkeit, wissen müssen, dass hier Vorsorgewerte überschritten werden. Nicht zu informieren und erst im Nachhinein etwas zu sagen, ist sicher der falsche Weg.
Stahl: Im Hinblick auf den Mutterschutz liegt jetzt eine Stellungnahme der DFG-Senatskommission zur Prüfung gesundheitsschädlicher Arbeitsstoffe vor. Darin wird festgestellt, dass auf Grundlage vorliegender Daten und Überlegungen bei der üblichen Raumluftbelastung durch PCB ein Summenwert der sechs Indikator-PCB von 3,5 Mikrogramm pro 1 Liter Plasma nicht zu erwarten ist und dass unterhalb dieses Wertes eine fruchtschädigende Wirkung nicht anzunehmen ist. Bei Bekanntwerden einer Schwangerschaft am Campus Süd ist das Verfahren so, dass primär die Fachkräfte für Arbeitssicherheit angesprochen werden für eine Gefährdungsbeurteilung. Diese weisen die Betroffene dann auch auf die freiwillige betriebsärztliche Beratung bei den Medizinischen Diensten des KIT hin.

Ein Angebot auch für Studentinnen?
Stahl: Wir werden keine schwangere Studierende zurückweisen. Oft wissen Studierende von unserem Angebot jedoch gar nichts. Das neue Mutterschutzgesetz von 2018, das unter anderem eine Gefährdungsbeurteilung des Arbeitsplatzes vorschreibt, gilt auch für Studentinnen. Schwangere oder stillende Studentinnen sollten sich bei der DE Studium und Lehre (SLE) informieren, welche Regelungen zu beachten sind.

„Wir werden keine schwangere Studierende zurückweisen“: Arbeitsmedizinerin Dr. Andrea Stahl ist kommissarische Leiterin der Medizinischen Dienste des KIT.

Was, wenn bei dem von den Medizinischen Diensten angebotenen Biomonitoring erhöhte Werte gefunden werden?
Stahl: Dann müssen wir mit den Betroffenen prüfen, wie weitere Belastungen zu minimieren sind. Wobei man wissen sollte, dass nur etwa 20 Prozent des PCB über die Atemluft aufgenommen werden. 80 Prozent gelangen über die Nahrung in den Körper.

Welche Optionen gibt es, um Belastungen zu minimieren?
Stahl: Vor allem Homeoffice oder der Umzug in ein anderes Büro.

Welchen Nutzern belasteter Gebäude würden Sie noch empfehlen, sich beraten zu lassen?
Stahl: Menschen mit geschwächtem Immunsystem sowie solchen, die Medikamente nehmen müssen, die die Abwehrkräfte dämpfen.

Herr Vizepräsident, was nehmen Sie aus der PCB-Debatte mit?
Ganß: Ich nehme mit, dass wir ständig an der Optimierung von Information und Kommunikation arbeiten müssen, damit wir alle erreichen. Zugleich müssen wir uns bewusst machen, dass das Grundproblem PCB weiterhin besteht. Aus vergleichbaren Problematiken in früheren Tätigkeiten habe ich die Erfahrung, dass es Jahre dauern kann, bis man im Umgang mit einer solchen Problematik allseits akzeptierte Transparenz und nachhaltiges Vertrauen schafft. Im Vergleich stehen wir am KIT bereits jetzt ganz gut da.


Umfassende und laufend aktualisierte Informationen bietet das auch für Studierende zugängliche Informationsportal PCB in der Bausubstanz des KIT. Fragen zu PCB können über pcb@sum.kit.edu jederzeit eingereicht werden.

Montag, 21. Oktober, 2019
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Geschrieben von: Justus Hartlieb