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Karlsruher Roboter wird Weltmeister

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Gießen, düngen, jäten auf dem Acker – autonome, kompakte Roboter könnten dies in ferner Zukunft übernehmen und die Landwirtschaft revolutionieren, so die Vision der Nachwuchsingenieure der Hochschulgruppe „Kamaro Engineering“ am KIT.

„Unser Feldroboter kann durch Sensoren seine Umgebung erkennen, Gegenständen und Tieren ausweichen und gezielt Unkraut bekämpfen – ohne etwa flächendeckend Pestizide zu sprühen“, erklärt Joachim Schönmehl, Student des Wirtschaftsingenieurswesens und Mitglied bei „Kamaro Engineering“. Auf dem jährlichen „Field Robot Event“ – der inoffiziellen Weltmeisterschaft für Feldroboter – treffen sich Studierendengruppen und messen ihre Roboter in den verschiedenen Disziplinen auf einem Testacker mit Maispflanzen. In der Gesamtwertung belegte das Karlsruher Team nun den ersten Platz. „Mit dem Gesamtsieg haben wir unseren größten Erfolg seit der Gründung 2009 feiern können“, freut sich Schönmehl. Das Kamaro-Team freut sich immer über neue Mitstreiter und setzt beim Bau der Roboter auf Unterstützung von Firmen aus der Region.

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Montag, 21. August, 2017
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Sandra Wiebe

Geschrieben von: Sandra Wiebe
Sandra Wiebe studierte Germanistik am KIT und ist seit Juli 2017 als Volontärin in der Abteilung Strategische Entwicklung und Kommunikation – Gesamtkommunikation am KIT angestellt.