STUDIUM

Hey DJ!

Mehr als nur ein Nebenjob ist für Lars Olsson die Arbeit als DJ. Er hat sein Hobby zum Beruf gemacht. Ann-Christin Kulick hat mit ihm über Playlists und Partystimmung gesprochen.


Alles begann mit den Partys zur Finanzierung der Abifeier. „In den Clubs einen DJ zu engagieren war einfach zu teuer, da habe ich das selbst gemacht“, erzählt Lars Olsson von seinen ersten Versuchen. Inzwischen legt er auf dem Unisommerfest und regelmäßig im Karlsruher Club „Stadtmitte“ auf.

Eigentlich studiert er Wirtschaftsingenieurwesen im vierten Mastersemester. Für welche Laufbahn er sich nach dem Studium entscheiden wird? „DJ zu sein ist für mich auf jeden Fall nur ein Hobby. Ob sich das neben dem Beruf nach dem Studium fortsetzen lässt, kann ich noch nicht sagen.“ Denn der DJ ist kein normaler Partygast, der sich eben um die Musik kümmert. Eine gute Vorbereitung gehört genauso zu jeder Clubnacht wie das Publikum gut zu kennen und auf die jeweilige Stimmung zu reagieren. „Studentenpartys unterscheiden sich da total von solchen mit gemischterem Publikum. Die Studenten kommen an und sind sofort in bester Feierlaune“, beschreibt Lars die unterschiedlichen Situationen. „Ganz besonders sind immer meine Engagements für die O-Phasen-Party in der Gartenhalle. Mit 3.000 Leuten zu feiern und für sie Musik zu machen hat schon eine ganz spezielle und tolle Atmosphäre.“

Ob er Parties, die er als Gast besucht jetzt anders wahrnimmt? „Klar, ich höre schon sofort, ob ein DJ technisch gut arbeitet, aber das versuche ich weitgehend auszublenden, sonst bleibt der Spaß auf der Strecke.“

Freitag, 22. April, 2016
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Ann-Christin Kulick

Geschrieben von: Ann-Christin Kulick
Ann-Christin Kulick studierte Medien- und Kommunikationswirtschaft an der DHBW Ravensburg und arbeitet seit November 2014 als Crossmedia-Redakteurin am KIT.