CAMPUS, STUDIUM

Freie Fahrt für Elektroautos

Eine Million Elektroautos bis 2020: Maschinenbaustudierende wollen dieses Vorhaben vorantreiben. Sie entwickelten Prototypen von effizienteren, günstigeren und sicheren Batteriesystemen. Sophia Nietzschmann hat mit zwei von ihnen gesprochen.


Foto: Martin Lober

„Es ist wichtig, soziale und nachhaltige Produkte zu entwickeln“, sagt Jonas Heimicke, Maschinenbaustudent und einer der Absolventen des Projektes. In einem der insgesamt sieben Teams entwickelten er und Tobias Paul ein mobiles Aufladesystem für Batteriesysteme von Elektroautos. Das monatelange Planen und Tüfteln bereicherte die Studenten nicht nur fachlich, auch persönlich konnten sie sich entwickeln: „Ich wurde selbstbewusster, zielstrebiger“, so Heimicke. Von der Planung bis zum fertigen Prototypen stellte das Projekt die Studenten vor verschiedene Herausforderungen. „Eine der größten war es, auch mal nach Hause zu gehen“, lacht Heimicke, „wenn man für etwas brennt, vergisst man die Zeit.“ Was er jedem Studierenden empfehlen kann, der vor einer Herausforderung steht: „Nicht aufgeben. Das klingt simpel, aber man muss in die eigenen Fähigkeiten vertrauen.“ Das Projekt habe die 43 Studierenden auch für das Berufsleben vorangebracht. „Die Chance, ein Produkt völlig frei zu entwickeln, bietet sich im Beruf so nicht. Wir konnten außerdem in vielen verschiedenen Bereichen aktiv werden.“
Die innovativen Batteriekonzepte waren im Wintersemester Thema der Praxisveranstaltung „Integrierte Produktentwicklung“, die das IPEK – Institut für Produktentwicklung seit fast 20 Jahren anbietet. Dieses Jahr war das Unternehmen AVL List GmbH Projektpartner. Die Firma ist bereits dabei, einige Produktprototypen der Studierenden in die Praxis umzusetzen.

 

Eine weitere praxisorientierte Lehrveranstaltung: „Mechanische Systeme und Produkte“ 

 

Montag, 20. Juni, 2016
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Geschrieben von: Gastautor