ARBEITSWELT

Branche Entwicklungshilfe

Mit 17,7 Milliarden US Dollar war Deutschland 2015 drittgrößtes Geberland an die Entwicklungshilfe weltweit. Angesichts der zahlreichen Krisen stellt die Bundesregierung von 2016 bis 2019 insgesamt 8,3 Milliarden Euro zusätzlich für Entwicklungspolitik bereit. Aber aus Deutschland kommt nicht nur finanzielle Unterstützung von staatlicher Seite – auch zahlreiche Nichtregierungsorganisationen und private Initiativen setzen sich im In- und Ausland für die Entwicklungshilfe ein.

Grafik: Annika Müller

Unterschieden wird hierbei zwischen humanitärer Hilfe, die auf einen kürzeren Zeitraum angelegt ist, und Menschen, zum Beispiel nach Katastrophen, kurzfristig mit dem Notwendigsten versorgt. Die klassische Entwicklungszusammenarbeit hingegen schließt an die Nothilfe an und hat die langfristige und strukturelle Verbesserung zum Ziel. Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit sind hauptsächlich in Ländern Afrikas, Asiens, Osteuropas und Lateinamerikas tätig.

Für die humanitäre Hilfe ist in Deutschland das Auswärtige Amt zuständig. In beiden Bereichen arbeiten unter anderem viele Berufsgruppen, die auch am KIT ausgebildet werden, unter anderem sind das Naturwissenschaftler, Betriebswirte, Dozenten, Pädagogen, Geographen, Hydrologen, Informatiker, Ingenieure, Journalisten, Kulturwissenschaftler, Marketingfachkräfte, Mechaniker, Medienfachkräfte und Transportökonomen.

Quellen der Infografik:
http://de.statista.com/statistik/daten/studie/36886/umfrage/entwicklungshelfer-vom-deutschen-entwicklungsdienst-nach-regionen/
http://de.statista.com/statistik/daten/studie/12294/umfrage/ranking-der-groessten-geber-von-entwicklungshilfe/

Montag, 26. September, 2016
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Geschrieben von: Denis Elbl