ARBEITSWELT

Batterieforschung: Branche unter Spannung

Stark, sicher und günstig soll sie sein, die ideale Lösung zur Energiespeicherung für die Energiewende. Noch ist sie nicht gefunden. 2035 sollen erneuerbare Energien 60 Prozent der Stromversorgung ausmachen – dafür muss die Energie jedoch viel effizienter zwischengelagert werden.

Grafik: Annika Müller
Text: Birthe Wirth

Zum Betreiben von Uhren, Smartphones oder Herzschrittmachern reicht die Leistungsfähigkeit aktueller Batterien und Akkus aus, doch für den Umstieg auf Elektromobilität fehlt ihnen noch einiges an Power. Lithium-Ionen-Akkus können bislang nicht mit der Kapazität von Kraftstoffen mithalten: ein Liter Dieselkraftstoff entspricht fünfzig-mal mehr Energie als ein Kilogramm Lithium-Ionen-Batterie. Bevor die Batterie der Zukunft in Elektroautos auf die Straße kommt, warten auf ihre Entwickler also noch viele Herausforderungen. Die gute Nachricht: Fachkräfte werden dringend gesucht. Einsatzbereiche der Batterieforschung sind neben der Automobilindustrie auch die Batterie- und Platinenherstellung, Medizintechnik, Leiterplatten- und Halbleiterindustrie sowie Softwareentwicklung für Batterie-Managementsysteme. Mit Einstiegsgehältern von oft über 65.000 Euro brutto im Jahr ist die Elektrochemie ein attraktiver Karriereweg. Promovierte verdienen zwischen 5.550 und 6.500 Euro im Monat.

Montag, 5. Dezember, 2016
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